
Klassik für Taktlose
In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik. Sie beantworten Fragen wie: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Die Reihe richtet sich an musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die es genauer wissen wollen. Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt dazu ein, in den Geheimnissen von Mozart, Bach und Beethoven zu stöbern.
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Worum es in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ wirklich geht
Gold, Götter, Größenwahn: Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz analysieren Wagners Fantasy-Saga in Opernform. Teil 5 von 5 unserer Reihe zu 150 Jahren „Ring“.

150 Jahre „Ring“ – Götterdämmerung
Teil 4 von 5: Mit der "Götterdämmerung" geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen ist der Siegfried, Astrid Varnay die Brünnhilde.

150 Jahre „Ring“ – Siegfried
Teil 3 von 5: Der "zweite Tag" von Wagners Nibelungen-Drama hat viele komödiantische Elemente, wenn auch auf tragischem Fundament. Jedenfalls entscheidet sich in der Geschichte vom märchenhaften Drachentöter das Schicksal des Gottes Wotan endgültig. Dessen letzter Versuch einer Machtdemonstration misslingt. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreut

150 Jahre „Ring“ – Die Walküre
Teil 2 von 5: Im Musiksalon beleuchten wir jene Punkte des Geschehens, an denen die Handlung szenisch und/oder musikalisch entscheidende Impulse erhält, sich dreht oder verdichtet. Mit dem Gewittersturm am Beginn der „Walküre“ führt uns Wagner in die Menschenwelt, die von den mythischen Göttern und Dämonen beherrscht und geprägt wird. Wir erleben, wie sich das von Wotan gezeugte Zwillingspaar Sieg

150 Jahre „Ring“ – Das Rheingold
Teil 1 von 5: Am Beginn fließt der Rhein, die unberührte Natur – doch kaum öffnet sich der Vorhang über dem "Vorabend" von Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", bemächtigen sich finstere Mächte ihrer Schätze und die Welt wird zum Spielball rücksichtsloser Machtgier. Die mythische Ordnung der Götter, Riesen und Zwerge gerät aus dem Gleichgewicht.
Teil 1 einer Serie über Richard Wa

Der Hummelflug – wo fliegt sie hin, wo kommt sie her?
Rimski-Korsakows „Hummelflug“, eine der berühmtesten Rasereien der Klassik, spornt Leistungsmusiker zu Geschwindigkeitsrekorden an. Aber was steckt dahinter?

Musiksalon: Romeo und Julia, skizziert von Shakespeare, ausgemalt von Prokofieff
Eine Erkundungstour durch ein aufregendes Ballett.

Improvisation: Wann hat die Klassik aufgehört, spontan zu sein?
Die Jazzmusiker, Rocker und Rapper müssen es können, die „Klassiker“ scheinen es längst verlernt zu haben: das Improvisieren. Dabei wären auch sie oft genug gefordert, spontan zu (re)agieren.

Musiksalon: Beethovens Pastorale - von wegen Sommerfrische
Die Sechste Symphonie gilt als kleine, harmlose Schwester der Fünften, der sogenannten Schicksals-Symphonie. Beethoven beschreibt plötzlich das biedermeierliche Landleben und das "Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande" - aber der Schein trügt. Auch wo die Vöglein zwitschern, walten höhere Mächte!

„Also sprach Zarathustra“: So klingt der Beginn von etwas Großem
Klingt so das Weltall? Ein Sonnenaufgang? Gar Philosophie zum Hören? Wofür Richard Strauss’ berühmte Tondichtung wirklich steht.

Lobet die Eurovision-Hymne! Warum ein „Te Deum“ den Song Contest einläutet
Kirchenmusik beim ESC? Die Fanfare, die vor allen Eurovisionssendungen erklingt, ist vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier. Und eigentlich ein Gotteslob.

Musiksalon: Carl Orff. Die anderen Carmina!
Catulli Carmina – der lyrische Bruder der berühmten Carmina burana, viel weniger bekannt, aber nicht minder fesselnd! Eine Liebesgeschichte Marke Carl Orff.

Musiksalon: Oleg Maisenberg. Erinnerungen an einen Klangmagier.
Wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb im April 2026 der Pianist Oleg Maisenberg in seiner Wahlheimatstadt Wien. Wer ihn gehört hat, bewahrt Erinnerungen an transzendetes Klavierspiel und bewegende musikalische Erfahrungen. Weil er es hasste, aufgenommen zu werden, bleiben uns nur wenige Dokumente von Maisenbergs Kunst. Umso spannender, die Auswahl in diesem Podcast zu hören -- und dazu Aussc

Der „Tristan-Akkord“: Wie ein einziger Klang die ganze Musikgeschichte aus dem Konzept gebracht hat
Es sind nur ein paar schräge Töne, aber sie haben es in sich: Einem Akkord aus der Oper „Tristan und Isolde“ wird nachgesagt, die Harmonik gesprengt zu haben. Wie bitte?

Musiksalon: "Almas Erwecker" - Alexander von Zemlinsky
Dass seine geliebte Alma sich ihm verweigert hat und zur Frau des Konkurrenten Gustav Mahler wurde, hat der Wiener Komponist schwer verkraften können. In seinem Schaffen tönt die unerfüllte Sehnsucht nach. Anlässlich der Uraufführung eines neuen Stücks, "Zemlinsky", von Felix Mitterer im Wiener Theater in der Josefstadt, rücken wir diesmal die Persönlichkeit des Wiener Komponisten und Dirigenten i

Mozarts "Eine kleine Nachtmusik": Was heißt hier klein??
Zum Jubiläum unseres Podcasts legen wir das vielleicht berühmteste Werk der Wiener Klassik in die Waagschale. Anhand Mozarts „kleiner Nachtmusik“ lässt sich die ganze klassische Musik verstehen. Und das, obwohl ihr ein Teil fehlt!

Musiksalon: Strawinskys "Sacre du printemps", ein Skandalstück als Welterfolg
Die rhythmische Energie dieser Ballettmusik ist so legendär wie die Berichte vom Pariser Uraufführungsskandal Anno 1913. Im Musiksalon fragen wir, warum dieses Werk so anders klingt als alles, was selbst die radikale Moderne akustisch zu bieten hatte - und warum das Publikum dennoch die Aufführungen seit Jahrzehnten regelrecht stürmt. Die Musikbeispiele stammen aus der grandiosen Aufnahme mit dem

Fake, aber genial: Der große Klassik-Schwindel
Fake-Orchester, erfundene Komponisten und eine Pianistin, deren Aufnahmen zu gut waren, um wahr zu sein: Dreiste Schwindel und folgenreiche Scherze haben in der Klassikwelt eine lange Tradition.

Musiksalon: Die Geheimnisse von Brahms' Dritter Symphonie
Die selten gespielte F-Dur-Symphonie ist die faszinierendste, hoch dramatisch, aber ebenso komplex in ihrer Anlage. Wilhelm Sinkovicz führt uns durch das spannende tönende Rätselspiel -- und spielt seine Lieblingsaufnahme, dirigiert von Bruno Walter (CBS), dem Mann mit dem sanftmütigen Image, der sein Orchester aber "zur Weißglut" treiben konnte.

Sex in der Oper: Wie Komponisten Lust hörbar machen
Kann man musikalisch Sex haben? Und wie! Ein Streifzug durch die Liebes- und Lustszenen der Opernwelt zeigt, wie Komponisten Begehren, Erregung und sogar Orgasmen vertont haben.

Avantgarde voll Emotion und Elan: Bartoks "Musik für Saiteninstrumente".
Wie der einstige Bürgerschreck Bela Bartok 1936 einen Sensationserfolg erzielte, ohne seine fortschrittliche Ästhetik verraten zu müssen. Diese "Neue Musik" nimmt auch Skeptiker sofort gefangen. Wilhelm Sinkovicz präsentiert im Sinkothek-Musiksalon die mitreißende Aufnahme aus Chicago unter Fritz Reiner. Dazu Ausschnitte aus einer empfehlenswerten Bartok-CD des RSO Wien unter Michael Gielen mit Er

Warum Tschaikowskys „Schwanensee“ zurecht ein ewiger Hit ist
Es ist DAS Ballett schlechthin – auch wenn die ersten Kritiker es für „untanzbar“ hielten. Was steckt hinter Tschaikowskys „Schwanensee“?

Musiksalon: Wintersport und alpiner Horror nach Noten

Wie Wagners Walkürenritt zum Soundtrack des Krieges wurde
Die Walküren reiten ein – und es klingt nach Angriff. Was hat sich Richard Wagner dabei gedacht? Teil 9 der Reihe „Taktlos to go“ über die großen Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon: Luchino Visconti und die Musik
Der große Filmregisseur hat mit seinen legendären Soundtracks nicht nur die Klassik im Kino wirklich salonfähig gemacht, sondern sogar die Interpretations Geschichte beeinflusst. Filmgeschichte rund um Musik von Bruckner, Mahler, Wagner und die italienischen Romantiker.

Warum klingt Musik in Moll traurig?
Dur und Moll: Man braucht keine musikalische Ausbildung, um zu erkennen: Da wirken die Töne gleich ganz anders! Aber warum eigentlich?

Musiksalon: E. T. A. Hoffmanns Erzählungen
Literarisch-musikalisch-politische Betrachtungen zur ungeheuren Wirkung der Werke des im Jänner 1776 in Königsberg geborenen Dichters auf die Komponisten von Robert Schumann bis Gustav Mahler und die Moderne.

Taktlos to go: Pachelbels Kanon ist genial – aber warum eigentlich?
Wir analysieren das vielleicht erstaunlichste One-Hit-Wonder der Musikgeschichte. Teil 8 der Reihe über die großen Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon. Ermanno Wolf Ferrari, der Komödiant, der zu spät kam.
Er war der erfolgreichste Komponist »komischer Opern«, als es keine mehr geben durfte. Das Publikum liebte »Die neugierigen Frauen« und »Die vier Grobiane«, aber den Vordenkern der Moderne nach 1900 galt der halb deutsche, halb italienische Meister Ermanno Wolf Ferrari als rettungslos altmodisch. Seit es keine Wunschkonzerte mehr gibt, bekommt man auch die spritzigen venezianischen Intermezzi nich

Musiksalon. Der Liedersängermacher. Hommage an Helmut Deutsch.
Er ist der Lied-Pianist schlechthin und feiert seinen 80. Geburtstag im Wiener Konzerthaus am 12. Jänner mit Jonas Kaufmann, den er wie viele bedeutende Sänger von Anfang an begleitete. -- Hommage an einen außergewöhnlichen Musiker. Es singen: Juliane Banse (Schumann – Label: Audite), Piotr Beczala (Karlowicz – BIS), Dietrich Henschel (Korngold – BIS), Christian Immler (Gál – BIS), Jonas Kaufman

Musiksalon. Johann Strauß hat's schwer gehabt
Nicht einmal die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025 konnten am Nachruhm des Walzerkönigs kratzen. Ein Blick in die Wiener Annalen lehrt jedoch: Der Start des heutigen »Superstars« in die Weltkarriere war einst beschwerlich und voller – auch politischer – Hindernisse. Kaiser Franz Joseph sah in dem Komponisten sogar einen Staatsfeind. Die Musikbeispiele in unserer akustischen Zeitreise steuern fol

Was man über „Stille Nacht“ wissen sollte
Ein bescheidenes Weihnachtslied als globale Sensation: Wie „Stille Nacht“ zur bekanntesten österreichischen Komposition wurde – und was die Welt daraus machte.

Taktlos to go: Warum tobt die Königin der Nacht so?
Was die weltberühmte Arie der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“ wirklich bedeutet: Teil 7 der Reihe über die großen Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon: Alban Bergs „Wozzeck“
Vor 100 Jahren uraufgeführt, und nach wie vor die ideale Einstiegsdroge für die immer noch so genannte „Neue Musik". Mit Musikbeispielen aus der Aufnahme unter Pierre Boulez mit dem idealen Wozzeck-Interpreten Walter Berry.

Warum haben Musikstücke so komplizierte Namen?
Sonate Nr. X, Opus Y Teil 2, in Z-Dur, 17. Satz Adagio – Muss das sein? Warum Klassikstücke so heißen, wie sie heißen - und was davon wirklich relevant ist.

Musiksalon: Verbotene Schönheit.
Musik der Zwischenkriegszeit, die uns zuerst die Politik und dann die Kunsttheorie vorenthalten hat. Mit Werken von Julius Bittner, Wilhelm Kienzl, Joseph Marx und Karl Weigl, musiziert vom Thomas Christian Ensemble, gesungen von Angelika Kirchschlager, Sandor Konya u. a.

Dieser Pop-Hit klingt nach Vivaldi und mehr: Wir analysieren Rosalías „Berghain“
Die spanische Sängerin Rosalía stürmt mit Orchester und Ariengesang die Pop-Charts. Was steckt dahinter?

Musiksalon: Franz Schuberts Liederzyklen - Matthias Goerne im Gespräch
Im Künstlerzimmer des Musikvereins hat Wilhelm Sinkovicz diesmal den Bariton Matthias Goerne interviewt. Dazwischen hören Sie Musikbeispiele.

Musiksalon. Frauenpower: "Fortissima" von Raphaela Gromes.
Ausschließlich Musik von Komponistinnen vereint die Cellistin Raphaela Gromes auf ihrer jüngsten CD – und stürmte zum zweiten Mal die Klassik-Charts. Vor dem einzigen "Fortissima"-Termin in Österreich – dem 8. November in Schloss Wartholz in Reichenau/Rax – sprachen wir mit der Künstlerin über "Frauen, die komponieren wie ein ganzer Mann" und darüber, wie man mit einem anspruchsvollen Klassik-Prog

Mit Barbies Hilfe erkennen wir Mozart, Schubert und alle anderen!
Was ist typisch Mozart, Beethoven oder Chopin? Auf YouTube variiert ein Pianist ein Barbie-Lied im Stil großer Komponisten - und verrät damit allerhand über deren jeweilige Besonderheiten.

Franz Liszt, der erste Superstar
Er zertrümmerte Klaviere, brach Herzen aller Frauen und katapultierte die Musikgeschichte in Richtung Moderne: Wer war Franz Liszt?

Musiksalon: 425 Jahre Oper - Ein Spiegelkabinett der buntesten aller Theaterformen
Mit Wilhelm Sinkovicz. Das ist Folge 225 des "Musiksalons". Im Oktober 1600 kam die erste überlieferte Oper der Musikgeschichte zu Uraufführung: Giacopo Peris "Euridice". Grund genug, einige der erstaunlichen Blüten, die das seltsame Genre seither getrieben hat, zu lesen. Eine bunt tönende Operngeschichte.

Taktlos to go: „La donna è mobile“? Na Mahlzeit!
Tiefkühlpizza und ein trauriges Frauenbild: Die Arie aus Verdis „Rigoletto“ vermittelt vieles. Teil 6 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon. Joseph Haydns "Schöpfung"
Ein Gipfelwerk der Wiener Klassik: Joseph Haydns bunte Klangbilderwelt mit einigen der überwältigendsten Momenten der klassischen Chormusik. ,,Und es ward Licht"! An der Schwelle zum 19. Jahrhundert entstand ein Oratorium, das in seiner Vollkommenheit vielleicht nie wieder übertroffen wurde.

Taktlos to go: Beim „Cancan“ fliegen die Unterröcke in der Unterwelt
Der Cancan schaffte es vom Moulin Rouge über die Unterwelt bis ins Schildkrötengehege. Teil 5 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon. Meine Lieblingsaufnahmen: Furtwängler dirigiert Bruckner.
Von der aufregendsten Aufführung der selten gespielten Sechsten Symphonie Anton Bruckners existiert nur ein Fragment. Überdies stammt es aus den Vierzigerjahren, klingt also technisch reichlich angegraut. Und doch: Wer das nicht gehört hat, ahnt nicht, was in einer Brucknersymphonie stecken kann!

Taktlos to go: Die Habanera, die berühmteste Melodie aus „Carmen“, hat Georges Bizet geklaut!
Was ist eine Habanera überhaupt, und wer hat nun Carmens Auftrittslied komponiert? Teil 4 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon. Mahlers Neunte Symphonie.
Die seit Beethoven ,mythische' Zahl 9 führte bei Gustav Mahler zu einer bitteren Groteske: Seine Neunte Symphonie war eigentlich die Zehnte. Und wurde seine letzte vollendeten Symphonie. Wilhelm Sinkovicz führt durch die geheimnisvollen Klanglandschaften dieses Abschiedswerks. Die Musikbeispiele dirigiert der Dirigent der Uraufführung der Symphonie, Bruno Walter (CBS).

Taktlos to go: Sind das "Tom und Jerry"? Nein, es ist Rossinis "Wilhelm Tell"!
Diese rastlos galoppierende Melodie kennt jeder, ob Cartoon- oder Opernfan. Teil 3 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon. Riccardo Muti. Maestro.
Wie der Mann aus Neapel zur Ikone der Salzburger Festspiele und zum prägenden Dirigenten der Wiener Philharmoniker wurde.
Im Musiksalon verfolgen wir die erstaunliche Repertoire-Bandbreite des Dirigenten anhand von Aufnahmen aus Wien, Berlin, Mailand, Philadelphia und Chicago.

Was macht eine gute Melodie aus?
Auf der Suche nach der Zauberformel: Was haben die schönsten Melodien – in Klassik und Pop –, was andere nicht haben?

Musiksalon: Rudolf Buchbinder und sein Festival in Grafenegg
Der Wiener Pianist erzählt im Gespräch mit Wilhelm Sinkovicz, wie er zum Festspiel-Intendanten von Grafenegg geworden ist - und wie er einst vom Wunderkind aus einfachen Verhältnissen zum international renommierten Interpreten avancierte. Mit Aufnahmen aus allen Phasen von Buchbinders Karriere.

Taktlos to go: Was es mit Orffs „Carmina Burana“ auf sich hat
O Fortuna! In Carl Orffs Chor-Klassiker hat das Schicksal das Kommando. Teil 2 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon: Ödipus geht in die Oper
Seit Sigmund Freud heißt ein Komplex nach dem antiken König und Vatermörder, der seine eigene Mutter geheiratet hat. Auf die Opernbühne haben es Vertonungen der beiden Ödipus-Tragödien des Sophokles selten geschafft. Umso erstaunlicher ist der inhaltliche Reichtum der unterschiedlichen musikalischen Bearbeitungen. Der Bogen spannt sich von Rossini und Mendelssohn bis George Enescu und Carl Orff.

Wer war Haydn?
Er gilt als musikalischer „Papa“ von Mozart und Beethoven, wird aber ständig vergessen: Was man über Joseph Haydn wissen muss.

Musiksalon: Meine Lieblingsaufnahmen - Sir John Barbirolli dirigiert Mozart
Wahrlich historisch. 1941 in New York aufgenommen. Aber für meine Begriffe hat kein Dirigent je wieder so drastisch vermitteln können, was "Sturm und Drang" in der Musikgeschichte bedeutet. Man hört, wie der junge Mozart als Ausdrucksmusiker das erste Mal aufs Ganze geht.

Taktlos to go: Die „Morgenstimmung“ und das Missverständnis
Die berühmte „Morgenstimmung“ aus Griegs „Peer Gynt“ erzählt nicht das, was man oft glaubt. Teil 1 der Reihe über die berühmtesten Melodien der Klassikwelt – und die Geschichten dahinter.

Musiksalon: Alfred Brendel, der Klavier-Philosoph
Er war kein „Klaviertiger“, der mit Chopin oder Rachmaninow überwältigte. Seine Welt war die Wiener Klassik und vor allem die Musik von Franz Schubert. Ein tönendes Porträt des Pianisten Alfred Brendel, der nun mit 94 Jahren gestorben ist.

Wie sexy ist Ravels „Boléro“?
Der „Boléro“ von Maurice Ravel ist der perfekte Ohrwurm – und war 1928 eine kleine musikalische Revolution. Was nicht nur mit der erotischen Uraufführung des Stücks zu tun hat.

Musiksalon: Adieu, Artis Quartett!
Wienerische Musizierkultur für die Welt.

Falco vs. Mozart: Was stimmt in „Rock me Amadeus?“
War Mozart ein Punker? Ein exaltierter Superstar? Wir analysieren Falcos „Rock me Amadeus“.

Musiksalon: Liederpapst Dietrich Fischer-Dieskau
Wer vom Liedgesang spricht, kommt um den 1925 in Berlin geborenen Dietrich Fischer-Dieskau nicht herum. Allein Schuberts "Winterreise" hat er sieben Mal im Plattenstudio aufgenommen! Sein künstlerisches Erbe füllt hunderte CDs. Zum 100. Geburtstag erscheinen umfangreiche Editionen. Als Opernsänger triumphierte der Künstler vor allem in seinen Stammhäusern, München und Berlin, während das Wiener Pu

Warum Puccinis Opern mehr sind als eine Guilty Pleasure
Giacomo Puccini komponierte viele der beliebtesten Opern. Seine eigene Lebensgeschichte war nicht weniger dramatisch.

Musiksalon: So hat Dmitri Schostakowitsch auf Stalin gepfiffen!
Siegesfeier Anno 1945: Schostakowitsch schreibt seine Neunte Symphonie. Deren Vorgänger handelten vom Krieg, Musik für das belagerte Leningrad, eine Tondichtung über die brutale Schlacht um Stalingrad. Wer dann eine Zelebration für die triumphierende Rote Armee erwartet hatte, bekam einen kleinen, feinen Klangzirkus. Statt Pathos und Bombast gab es lustige Flötentöne: Schostakowitsch hat regelrech

Wie viel Oper steckt im Eurovision Song Contest?
Ein Opernsänger vertritt Österreich beim Song Contest: Das passiert nicht zum ersten Mal! Was der ESC mit der Klassikwelt gemeinsam hat.

Musiksalon: Jean Sibelius, „Der Schwan von Tuonela“ und der finnische Don Juan
Die Lemminkäinen-Suite ist so etwas wie die Generalprobe zu den großen Sibelius-Symphonien, voll von starken mythologischen Bildern aus dem Nationaleops „Kalevala“ – von Lemminkäinen und seinen Abenteuern mit den „Mädchen von Sari“, im Totenreich Tuonela und von seiner stürmischen Heimfahrt.

Wie viel Kirche steckt in der Klassik?
Religion und Klassik: Wie hat die Kirche die Musik geprägt, wie viel hat sie ermöglicht – oder auch verhindert? Und welche Komponisten waren wirklich gläubig?

Musiksalon: Bachs „Matthäuspassion“ aus Sicht der Verräter
Ein Gipfelwerk unserer Kulturgeschichte, beleuchtet aus dem Blickwinkel von Judas, Petrus und einer hoffnungslosen Jüngerschar im Angesicht der Katastrophe. Ein akustischer Rundgang durch Bachs musikalischen Kosmos – auch als Bestandsaufnahme der Interpretationsgeschichte.

Wer war Beethoven?
Ludwig van Beethoven hat die Musikgeschichte verändert wie kein anderer, und das trotz seines Gehörverlusts. Die Geschichte eines tragischen Genies.

Musiksalon: Brahms, der Griesgram, verliebt!
Auf dem Weg zu seinem letzten großen Orchesterwerk, dem „Doppelkonzert“, schrieb Johannes Brahms auf Sommerfrische im schweizerischen Thun 1886 und 1887 ungewöhnlich frohgemute Kammermusik und Lieder für eine junge Sängerin. Wie das klingt, wenn ein Griesgram sein Herz öffnet, demonstrieren Solisten wie Henryk Szeryng und Artur Rubinstein (RCA), Pierre Fournier und Wilhelm Backhaus (Decca), das Be

Musiksalon: Die Wahrheit über Karajan
Eine neue CD-Edition präsentiert erstmals Liveaufnahmen aus der Berliner Philharmonie – und lässt den oft der Oberflächlichkeit und des glatten Perfektionismus geziehenen Dirigenten Herbert von Karajan in neuem Licht erscheinen. Wer ihn noch live erlebt hat, hört hier wieder, was man einst als so faszinierend empfunden hat: Nach akribischer Probenarbeit ließ Karajan seinen Musiker nämlich viel Fre

Warum gehen mir Vivaldis Jahreszeiten nicht aus dem Ohr?
Fast jeder kennt sie: Vor 300 Jahren ertönten zum ersten Mal die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Was macht dieses Werk so besonders?

Musiksalon: Wassermänner und Mittagshexen -- Antonin Dvoraks symphonische Dichtungen
Nach seinem größten Erfolg, der „Symphonie aus der Neuen Welt“, hat Antonin Dvorak keine Symphonien mehr komponiert, sondern spannende Tondichtungen nach böhmischen Märchenballaden voll von herrlichen Melodien und pittoresken Klangbildern.
Im Musiksalon hören wir Beispiele aus den blutrünstigen musikalischen Thrillern „Die Waldtaube“, „Der Wassermann“ und „Die Mittagshexe“, sowie die gesamte Tondi

Musiksalon: Publikumsliebling Adolf Dallapozza wird 85
In Bozen geboren, in Wien ausgebildet, hat der Tenor mit dem sicheren Hohen C und dem bubenhaften Charme sein Publikum erobert, zunächst in der Volksoper, die jahrzehntelang sein Stammhaus bleiben sollte, dann nicht zuletzt auch via Schallplatte und Fernsehen: Sein Repertoire reichte vom „Vogelhändler“ und der „West Side Story“ über Puccinis „Boheme“ bis zu Wagner und Richard Strauss. Für „sein“ H

Diese fünf Komponistinnen sollten Sie kennen!
Frauen haben in jeder Epoche komponiert. In den Spielplänen und Repertoires sind sie aber kaum präsent. Zu Unrecht! Ein Überblick über die bedeutendsten Komponistinnen.

Musiksalon: Maurice Ravel zum 150. Geburtstag
Einen „Schweizer Uhrmacher“ hat Kollege Igor Strawinsky den Franzosen Maurice Ravel genannt, der als Sohn eines Erfinders und Konstrukteurs tatsächlich mit äußerster Präzision an seinen Werken gearbeitet hat. Seine Fantasie schweifte freilich in exotische Regionen aus 1001 Nacht, in Visionen antiker Mythen, vor allem aber in die Heimat seiner geliebten Mutter, die Baskin war und deren Gesänge er t

Musiksalon: Gustav Mahlers Siebente Symphonie – ein tönendes „nächtliches“ Rätselspiel
„Lied der Nacht“ haben Kommentatoren die Siebente Symphonie von Gustav Mahler genannt. Tatsächlich enthält das Werk zwei vom Komponisten selbst sogenannte „Nachtmusiken“, ein irrlichterndes, sinistres Scherzo, aber auch viel Musik von strahlender Helle. Für Musikfreunde ist sie vielleicht die rätselhafteste der bilderreichen Symphonien. Aus Anlass der Übertragung der Aufführung unter Sir Simon Rat

Klassik für Taktlose: Was ist eine Polonaise wirklich?
Nicht nur der Opernball wird damit eröffnet: Woran man eine Polonaise erkennt und was man über Mitternachtsquadrillen wissen muss.

Heinz Zednik - der Tenor mit Charakter
Karriere gemacht hat er nicht mit einschmeichelnden Liebesliedern, sondern mit scharf gezeichneten psychologischen Rollenportraits: Der Wiener Heinz Zednik wurde zum Inbegriff des Charaktertenors. In aller Welt von Bayreuth bis zur New Yorker Metropolitan Opera versuchte man ihn zu engagieren, wenn man einen Loge oder Mime für Wagners „Ring des Nibelungen“ einen Herodes für Richard Strauss’ „Salom

Nikolaus Harnoncourts Erben: Die Zukunft des Concentus musicus
Mit einer Aufführung von Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten beginnt eine neue Ära: Der von Alice und Nikolaus Harnoncourt gegründete Concentus musicus gibt ab sofort nicht nur Konzerte im Wiener Musikverein, sondern in kleiner Besetzung auch im Casino Zögernitz in Döbling.
Im Musiksalon sind heute Maximilian Harnoncourt, Enkel der Ensemblegründer, und der Cembalist und Ensembleleiter Stefan Got











