
Ist das jetzt ein Ding?
Jeden zweiten Freitag diskutieren Valerie Zehethofer, Eva Dinnewitzer und Daniel Kalt im Lifestyle-Podcast der Tageszeitung „Die Presse“ und ihres Supplements „Schaufenster“ über aktuelle Stilfragen. Themen sind unter anderem, ob Marilyn Monroe noch eine Stilikone ist, was ein Abendkleid am Tennisplatz zu suchen hat und ob Männer neuerdings Damenhandtaschen tragen. Der Podcast wird präsentiert von Falkensteiner Hotels & Residences.
Folgen
Marilyn Monroe mit 100 als Vorbild für Sydney Sweeney & Co. – und wie viel Sex-Appeal hat
Der neue Lifestyle-Podcast der "Presse" kommt ab sofort zweiten Freitag. Das ist Folge eins und es geht um Babydoll-Kleider, die aufregen, Marilyn Monroe als Stilvorlage und Männer, die Frauentaschen lieben.
#36: Flatternde Hühner und verliebte Hunde: Wie gut sind diese drei neuen Romane?
Wir sind uns uneins: Ist Nava Ebrahimis „Und Federn überall“ ein geglückter Roman über die Arbeitswelt oder wie auf dem Reißbrett entworfen? Wir sind begeistert: von „Hundesohn“ von Ozan Zakariya Keskinkeliç - und unserem Überraschungsbuch!
#35: Glück in Barcelona, Terror in Moskau: Die besten Bücher im Juni
Wenn der Friseurbesuch zum Abenteuer wird: „Das Alibi“ von Juan Pablo Villalobos ist federleicht und voller Witz. Neu zu entdecken ist Georgi Demidows „Zwei Staatsanwälte“, ein unglaubliches Zeugnis aus Stalins „Großem Terror“.
#34: Das machen die linken Revoluzzer falsch
Ist „See der Schöpfung“ nun das „Buch zur Lage der Linken“, wie Bettina Steiner meint – oder nur ein Roman voller Klischees? Das findet Anne-Catherine Simon. Rachel Kushner, Serhij Zhadan und Patrick Modiano führen mit ihren neuen Büchern in eine Kommune, den ukrainischen Kriegsalltag und in ein schimmerndes altes Paris.
#33: Sind die Kritiker Christian Kracht auf den Leim gegangen?
„Air“ erntet Hymnen, ist es in Wahrheit ein richtig schlechtes Buch? Von Dmitrij Kapitelman bis Suzumi Suzuku: Mit neuen Büchern in postmoderne Fantasy, das Rotlichtmilieu von Tokio und die Welt einer russlandgläubigen ukrainischen Mama.
#32: Franzobels großer Nordpol-Fake
Unglaubliches spielt sich ab in Grönland und in den USA: Mysteriöse Megalithen, ein unsterbliches Kleinkind und nach New York verpflanzte Inuitgeister: Anne-Catherine Simon und Bettina Eibel-Steiner diskutieren neue Bücher, von Franzobel bis zu Zach Williams.
#31 Die ersten Frühjahrsbücher sind schon da: Wolf Haas hatte einen verrückten Plan. Geht er auf?
Ein spannendes, ein bedrückendes und ein witziges Buch: Bei Wolf Haas findet sich ein Trauerredner in einer Mafia-Story wieder, Caroline Darian, die Tochter der betäubten und fremden Männern zur Vergewaltigung angebotenen Gisèle Pelicot, berichtet über die Monate nach der Verhaftung ihres Vaters. Und zum Abschluss besprechen wir eine irre Super-Helden und Super-Schurkinnen-Geschichte von Anna Burn
#30: Im Weltall und auf zwei Spuk-Inseln: Mit diesen drei neuen Romanen beschenkt man Bücherfreunde wirklich
Das umwerfend Schöne am Booker-Prize-Roman „Umlaufbahnen“, „Unmöglicher Abschied“ von Literaturnobelpreisträgerin Han Kang - und warum man jeden Krimi von Simone Buchholz lesen sollte: Der Literatur-Podcast von Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon.
#29: Ein Jahr mit Monika Helfer
Helfers Geschichtenband „Wie die Welt weiterging“, ein besonderes Buch über Behinderung und ein Roman über drohende Terroranschläge und Zivilisationsflucht: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren neue Bücher.
#28 Ist Clemens Meyers Roman „Die Projektoren“ noch wilder als Karl May?
Warum Meyers Roman über Gewalt in Europa den Deutschen Buchpreis verdient hätte und österreichische Linke Marta Barones Recherchen über linksradikalen Terror lesen sollten: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren neue Bücher.
#27 Die deutsche Pazifistin verliebt sich in den Hindu-Hitler
Was sich Mithu Sanyal in „Antichristie“ mit Sherlock Holmes und britischer Kolonialgeschichte erlaubt, und warum Barbara Zeman eine Seife so interessant machen kann wie den Riesenstern Beteigeuze: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren und empfehlen neue Bücher.
#26: Eine Wokeness-Debatte im Wienerwald verläuft blutig
Was ist schief gegangen an Arno Geigers Roman „Reise nach Laredo“? Ist „Damenschach“ von Finn Job eine virtuose Parodie auf Upper-class-Twitterdebatten? Und haben wir mit Magda Goebbels‘ Liebhaber in Nora Bossongs Roman „Reichskanzlerplatz“ mehr zu tun, als uns lieb ist? Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren neue Bücher.
#25: Durch diesen neuen Roman fährt der gefährlichste Zug der Welt
Ist Sarah Brooks‘ „Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland“ eine Sensation? Und warum zieht es uns so tief in „Das Loch“ von Hiroko Oyamada? Bemerkenswerte neue Bücher, diskutiert von Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon.
Bücherei für zwischendurch: Beim Bachmann-Preis wurde ein Text vergessen
Ja, mit Tijan Silas „Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde“ hat die Jury einen komplexen, eindringlichen Text ausgezeichnet. Aber was wurde eigentlich aus Henrik Szantos „Eine Treppe aus Papier“? Er wurde hymnisch gelobt – und bei der Preisverleihung „vergessen“. Anne-Catherine Simon und Bettina Eibel-Steiner über das Klagenfurter Wettlesen.
#24 Hier wird gelacht – über Menopause und Nazis: Romane von Miranda July und Edgar Hilsenrath
Darf eine Frau ausflippen, sich in einen viel jüngeren Tänzer verknallen und 20.000 Dollar für die Renovierung eines Hotelzimmers ausgeben, das sie für zwei Wochen gebucht hat? Und wie „darf“ ein Jude über den Holocaust und Israel schreiben? Neues und Altes, aber Aktuelles in der „Bücherei“: u.a. „Auf allen vieren“ von Miranda July und „Der Nazi & der Friseur“.
#23: Ronya Othmann: Ein kleiner Literaturskandal und ein großes Buch
Wie Saša Stanišić eine Wiener Villenbesitzerin vorführt, Ronja Othmanns Buch „Vierundsiebzig“ zur unvergesslichen Lektüre über die IS-Massaker an den Jesiden wird und Barbara Rieger den Sound einer eskalierenden Beziehung einfängt: Bettina Eibel-Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren über bemerkenswerte neue Bücher.
Bücherei für zwischendurch: Lesen Sie noch alleine? Der neue Trend zu Reading Partys
Bring your own book – unter diesem Motto stehen Bücherpartys in Wien. Eva Dinnewitzer und Sissy Rabl erklären, warum es oft leichter ist, sich in Gegenwart anderer aufs Lesen zu konzentrieren und was man unter Librarian Core zu verstehen hat.
#22: Medienhype um „Knife“ von Salman Rushdie: Was steckt dahinter?
Ein Mordversuch, ein berühmter Autor und die Journalisten - dazu eine linke Basisgruppe, die sich selbst zerfleischt: Über neue Bücher, von „Knife“ bis zum Öko-Thriller „Der Wald“ von Eleanor Catton.
Bücherei für zwischendurch: Wie kriege ich all die Bücher wieder los?
Zu Gast bei Bettina Steiner ist Anna Wallner. Romane, die man nie fertig gelesen hat. Geschenkte Sachbücher, mit denen man nichts anzufangen weiß. Geerbte Bildbände, die vielleicht noch Liebhaber finden könnten – wohin damit? Anna Wallner hat beim Verkaufen und Verschenken von Büchern so einige Erfahrungen gemacht. Momox, Willhaben, Filmrequisite? Wo man seine Bücher am schnellsten los wird.
#21: Glück ist ein Haufen stinkender Barbies: Die Romane von Astrid H. Roemer und Toxische Pommes
Fast wieder „hingeschmissen“ hätten Bettina Eibel-Steiner und Anne-Catherine Simon den Debütroman der von TikTok und Instagram bekannten Satirikerin Toxische Pommes, bis … Überwältigt sind sie von einem Roman der aus Surinam stammenden Astrid H. Roemer. Und in Casablanca erleben sie ein unglaubwürdiges und trotzdem hinreißendes Happy End.
Bücherei für zwischendurch: Wir finden es großartig, dass Barbi Marković gewonnen hat
Wie viel Alltag steckt in Barbi Marković „Minihorror“? Und wie viel von den Ängsten dieser Zeit? Bettina Eibel-Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren und erzählen ihre Lieblingsgeschichten aus dem Buch.
#20: Lenins wahrer Tod und die Opioidkrise: Neue Romane von Michael Köhlmeier, Julia Jost und Barbara Kingsolver
Was macht den Debütroman der Österreicherin Julia Jost zum Ereignis? Wird “Demon Copperhead” zu Recht in den USA so gefeiert? Und was erzählt “Das Philosophenschiff” über kommunistischen Terror und Vergangenheitsblindheit der 68er-Linken? Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren.
Eine Bücherei für Zwischendurch: Über analoges Stierln in offenen Bücherschränken
Zu Gast bei Bettina Steiner ist Erich Kocina. Was macht den Reiz gebrauchter Bücher aus? Welche Rezepte findet man in alten Kochbüchern? Und wer erinnert sich an die „Komm, sing mit“? Bettina Eibel-Steiner hat ein paar Fragen und Erich Kocina kennt die Antworten.
#19: Sag wie hast du´s mit den Einhörnern? Die neuen Romane von Haruki Murakami und Elias Hirschl
Ist „Die Stadt und ihre unsichtbare Mauer“ zu monoton geraten? Oder ist es im Gegenteil eine ideale Lektüre für eine unruhige Zeit? Und wollen wir wirklich wissen, ob „Karin“ aus Hirschls Roman „Content“ ihren Traumjob bekommt? Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren.
#18: Sargnagel geht Wilde in Iowa schauen
Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, was man lesen soll: Warum erinnert Stefanie Sargnagels USA-Ausflug an Europäer auf Eingeborenenschau? Wie trifft „Maniac“ über einen KI-Pionier einen Nerv unserer Zeit? Und hat man eine österreichische Autorin völlig unterschätzt?
#17: Zadie Smith mischt sich unter die „Schwurbler“ und fragt: War Charles Dickens ein Vampir?
Anne-Catherine Simon und Bettina Eibel-Steiner diskutieren, was man lesen soll: ob der Roman „Betrug“ der Britin Zadie Smith ein Highlight des Bücherherbstes ist, was Stephen Buoros Debüt „Andy Africa“ zum Geheimtipp macht und wie gut ein Harvey Weinstein in die Welt der Französischen Revolution passt.
#16: Ist der Deutsche Buchpreis für Tonio Schachinger ein Fehlgriff?
Mehr als nur Büchertipps: Bettina Eibel-Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, ob Daniel Kehlmanns "Lichtspiel" einer seiner besten Romane ist. Was Schachingers "Echtzeitalter" mit dem Wiener Theresianum (und "Ja, genau!"-Romanen) zu tun hat. Und wie tabuisiert weibliche Eifersucht auf die eigene kleine Tochter ist.
#15: Es ist toxisch - aber es ist Liebe
Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, was man lesen soll, den neuen Wolf Haas,"Muna oder die Hälfte des Lebens" von Büchnerpreisträgerin Terezia Mora - und ein "Buch der Stunde" über etwas, das die Russen mehr als alles fürchten.
#14: Überlebenskampf am Pool
Anne-Catherine Simon und Bettina Steiner diskutieren, was man lesen soll: Emma Clines „Die Einladung“ über eine Hochstaplerin auf Long Island, die Klima-Apokalypse „Sturz in die Sonne“ und den Debütroman „Sirma“ über ein Mädchen, das nur in Fernsehzitaten spricht.
#13: CO2-Handel war gestern – jetzt kommt das Arten-Auslöschungs-Zertifikat
Mehr als nur Büchertipps: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, was man lesen soll. Diesmal Ned Beaumans „Der gemeine Lumpfisch“ (so lustig kann das schreckliche Artensterben sein), den Sommerbuch-Überraschungserfolg „22 Bahnen“ und „Feuer“ über eine Amour Fou in Paris.
#12: Wann fusioniert der CIA mit Google?
Mehr als nur Buchtipps: Anne-Catherine Simon und Bettina Steiner diskutieren, was man jetzt lesen sollte. Zum Beispiel den Überwachungs-Thriller „Going Zero“ von Anthony McCarten und eine irre Reise in die Psyche eines Scharfschützen im Krieg.
#11: Wie man Bobo-Jungfamilien in den Wahnsinn treibt
Mehr als nur Büchertipps: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, was man lesen soll. Sie streiten über Robert Seethalers "Das Café ohne Namen", staunen über die Gastarbeiter-Saga "Unser Deutschlandmärchen" und finden die richtige Lektüre für Bobo-Eltern: Ursula Kirchenmayers "Der Boden unter unseren Füßen".
#10: Auch tote Schwarze können rassistische Weiße ermorden
Mehr als nur Büchertipps: Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon diskutieren, was man lesen soll. Diesmal können sie kaum fassen, wie sagenhaft gut Joy Williams' "Stories" sind. Großen Spaß haben sie mit Percival Everetts Racheroman "Die Bäume“. Und nach Ana Marwans Roman „Verpuppt“ fragen sie sich: Wie viele Autorinnen bringen ihre Heldinnen noch in die Psychiatrie?
#9: Virginie Despentes und die "lieben Arschlöcher" auf Instagram
Anne-Catherine Simon und Bettina Steiner laden ein Mal im Monat in die "Bücherei", um über drei Bücher zu diskutieren. Diesmal: Clemens J. Setz „Monde vor der Landung, Virginie Despentes „Liebes Arschloch“ und „Das Liebespaar des Jahrhunderts“ von Julia Schoch.
#8: Bret Easton Ellis´ grandioses Comeback: Wie "The Shards" "American Psycho" überholt
Die Bücher dieser Ausgabe sind: "The Shards" von Bret Easton Ellis, "Einübung ins Schweben" von Dzevad Karahasan und "Hunger" von Knut Hamsun.
#7: Was, Sie essen kein Menschenfleisch?!
Die Bücher dieser Ausgabe: Verena Roßbacher „Mon Chéri und unsere demolierten Seelen“, Sayaka Murata „Zeremonie des Lebens“ und Silke Stamm „Hohe Berge“.
#6: Neues von Julian Barnes und Mithu Sanyal über Emily Bronte
Anne-Catherine Simon und Bettina Steiner reden über Bücher, die wichtig sind. Das ist die sechste Ausgabe der "Bücherei". Diesmal werden besprochen: Julian Barnes „Elizabeth Finch“, Sorj Chalandon „Verräterkind“ und Mithu Sanyal „Über Emily Brontë“.
#5 Robert Menasse: Ein Schalk, wer da an Brüssel denkt
Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon laden ein Mal im Monat in die "Bücherei", um über drei Bücher zu diskutieren. In dieser Folge sind das: Robert Menasse „Die Erweiterung“, Fariba Vafi „An den Regen“ und Simone Buchholz „Unsterblich sind nur die anderen“.
#4: J.K. Rowling lässt gegen Trolle ermitteln - und eine Groteske aus der Ukraine
Die Bücher dieser Folge: J.K. Rowlings Krimi „Das tiefschwarze Herz“, Juri Andruchowytschs „Radio Nacht“ und „Wer hat Bambi getötet“ von Monika Fagerholm.
#3: Ist Inzest die letzte Chance auf große Liebe?
Die Bücher dieser Folge: Norbert Gstreins Roman "Vier Tage, drei Nächte", Kim de l'Horizons "Blutbuch" und Anna Kims "Geschichte eines Kindes".
#2: Vor dem Fenster explodiert Paris
In dieser Folge sprechen Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon über Négar Djavadis Roman "Die Arena", Ilya Kaminskys "Republik der Taubheit" und ein Überraschungsbuch.
#1: Sibylle Berg und der Horror in Mariupol
Das ist die erste Folge des neuen Literatur-Podcasts "Bücherei". Diesmal besprechen Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon den neuen Roman von Sibylle Berg, Natascha Wodins Buch "Sie kam aus Mariupol" und Mariana Enriquez Roman "Unser Teil der Nacht".
Hitler, Lenin, Tito und Trotzki in Wien: Das Quartett des Grauens in der k.u.k-Metropole
Günther Haller, Geschichtsexperte und ehemaliger Leiter des Archivs der "Presse", widmet sich in seinem neuen Buch "Café Untergang" vier Diktatoren, die höchstwahrscheinlich alle im Jahr 1913 eine Zeit in Wien verbracht haben: Hitler, Lenin, Trotzki und Tito.
Günther Haller erzählt im Podcast mit Anna Wallner von der Stadt Wien im Jahr 1913 und den Spuren, die die vier Herren des Grauens hier hin
Konrad Paul Liessmann: Mit Hoffnung, gegen Vernunft?
Womöglich werde unterschätzt, welche konstitutive, mitunter fatale Rolle das Erwecken von Hoffnungen für die Beziehungen und das Zusammenleben von Menschen spiele, hielt Konrad Paul Liessmann in seinem Eröffnungsvortrag zum diesjährigen Philosophicum Lech fest. Der Titel: "Alles wird gut". Liessmann nähert sich diesem vielschichtigen, menschlichen Wesenszug mit einem Überblick aus der Perspektive
Hannes Eichsteininger über Mobbing: Wie man eine gute Lehrerin zerstört
Es wird ein bisschen schlechter. Das trifft ganz gut den Zustand der österreichischen Schulen. Autor und Lehrer Hannes Eichsteininger über das Schicksal einer Lehrerin, deren qualitätsvolle Arbeit dem Schulleiter und Kollegen lästig wurde.
Peter Payer über die Wiener Hochquellwasserleitung: Des Kaisers Wasser für alle!
Als Franz Joseph der Stadt die Kaiserbrunnquelle schenkte, schien die Utopie, ganz Wien mit Quellwasser zu versorgen, Realität zu werden. Autor und Historiker Peter Payer über die Geschichte dieses bemerkenswerten Projektes.
Ana Marwan fragt sich: Warum darf ich das nicht?
Wie steht es um das Benehmen? Gab es früher klare Richtlinien scheinen diese heute zu verschwimmen. Autorin Ana Marwan meint ein moderner Disput ist wie ein Schachspiel, bei dem man nicht nur die Regeln auswendig lernen muss, sondern jeden einzelnen Zug.
Simon Sahner: Wenn alles gut ist, gibt es immer noch Krebs
Anders als dem Opfer eines tödlichen Infarkts bleibt Krebspatienten meist Zeit, über ihren Zustand nachzudenken. Simon Sahner mit einem Essay über die Krankheit, die mittlerweile fast jeden direkt oder indirekt betrifft.
Misha Glenny über den verflixten Schatz der seltenen Erden
Ohne seltene Erden gibt es keinen ökologischen Wandel, doch ihr Abbau ruiniert ganze Landstriche. Bis vor Kurzem hat man ihn deshalb gern China überlassen, doch jetzt ist ein Kampf um kritische Rohstoffe entstanden. Autor und Rektor Misha Glenny über den Wert von Lithium, Mangan und Co.
Daniela Chana findet: Urlaub ist eine Zumutung!
Weshalb sind all diese mühsamen Reisen, die einem so viel Energie und Nerven abverlangen, trotzdem erholsam? Autorin Daniela Chana vertieft sich literarisch in die unzähligen Facetten des Urlaubens und der Freizeitgestaltung.
Katharina Tiwald aus dem Garten: Sprechen Sie mit Pflanzen?
Wenn Katharina Tiwald über die Gartenarbeit schreibt, scheint die literarische Sonne über einer Welt voller Tomatensorten, Fisolen und Chilis. Entschleunigung im Ernterhythmus und das obwohl sie sich selbst als "Waschbetonkind" bezeichnet.
Verena Stauffer über wandernde Berge: Wir verlieren das Eis
Die Berge beginnen sie sich zu bewegen, kommen unseren Dörfern entgegen, sie wandern. Hat schon jemand ausgerechnet, wie viele Gipfelkreuze fallen und wie viele Kirchtürme sie unter sich begraben werden? Autorin Verena Stauffer blickt poetisch in sich verändernde Gebirgslandschaften.
Andrea Grill über Nationalparks: Wie wild darf es sein?
Was wir aufregend finden, wenn wir in Südafrika auf Safari gehen, und spannend, wenn wir begleitet von bewaffneten Guides eine Trekking-Tour in Kasachstan erleben, könnte in Kürze auch im Salzburger Innergebirg möglich sein: Raubtiere beobachten.
Die Hitzewelle 1928: Tausende ließen die Hüllen fallen
40 Grad im Schatten, 50 Grad in der Sonne. Die Wiener Bevölkerung flüchtete ins Wasser, in abgedunkelte Wohnungen oder den Wald. Peter Payer über die Hitzewelle, die im Juli 1928 Europa in Schach hielt.
175 Jahre "Die Presse": Elias Hirschl über eine ferne Zeit
Autor Elias Hirschl verfasste diesen Text für das Spectrum anlässlich des 175 Jahre Jubiläums der "Presse". Was werden wir uns in 175 Jahren fragen? Wie hängt das mit dem Verschwinden von Menschen zusammen und mit Ampeln?
Abkühlung mit Tradition: Das Krapfenwaldlbad ist 100
Das vielleicht schönste Freibad Wiens feierte unlängst seinen 100. Geburtstag. Autor Gerhard Strejcek hat die Geschichte dieser Oase mit Blick auf Wien und die Voralpen für das Spectrum zusammengefasst.
Susanna Bastaroli: Wir Kinder der Ära Berlusconi
Jeder wollte reich und schön sein: Presse Autorin Susanna Bastaroli mit Erinnerungen an die 1980er-Jahre, als der verstorbene Premier mit Hedonismus, Privatfernsehen und opulentem Reichtum Italien und Italiener prägte.
Habsburg als Vorbild für die Welt
Wie kam es dazu, dass die Welt so dicht von Staaten bevölkert wurde? Die österreichische Monarchie spielte dabei eine Schlüsselrolle, da es nicht nur eine Versuchsstätte für nationale Identität bot, sondern auch für Eigenstaatlichkeit.
Franz Schuh: „Es gibt grad so vü Menschen, dass alle Krankheiten draufpassen.“
Franz Schuh beschäftigt sich in seinem Essay mit der Frage, wie man eine schwere Erkrankung, falls man sie überlebt, übersteht. Auch wenn wir medizinisch meist gut versorgt sind, mit Schmerzen und Veränderungen in jeder Lebenshinsicht kann man nur selber fertig werden. Er erläutert vier Schritte dazu.
Fortschritt auf Schiene: Zug um Zug - Transportmittel für Millionen
Mit fast 5000 Streckenkilometern ist das österreichische Zugnetz fast doppelt so groß wie das der Autobahnen. Wien ist noch immer eine der wichtigsten Drehscheiben des europäischen Zugverkehrs. Kurt Bauer von den ÖBB über die Herausforderungen und die Zukunft des Bahnfahrens.
Franzobel über die Deutschen: So liebe, belehrende Besserwisser!
Der Ruf, den die Deutschen in Österreich haben, ist freundlich ausgedrückt nicht gerade der Beste. Immer sind sie korrekter, genauer im Formulieren und überhaupt trifft man Sie überall auf der Welt! Autor Franzobel bringt gängige Vorurteile in seinem Essay mit Augenzwinkern auf den Punkt.
Patrick Holzapfel auf der Suche nach dem Schatz des Priamos
Er war schon einmal Schatzsuchender, als junger Leser von Stevensons "Schatzinsel". Doch unterwegs ist ihm die Fantasie abhandengekommen. Am Leben des legendären Archäologen Heinrich Schliemann denkt Holzapfel über Schätze suchen und finden nach. Und darüber, worum es beim Graben nach Schätzen eigentlich geht.
Konstantin Arnold: Algier, was wollen Sie da?
Er wusste nichts über dieses Land, und niemand, den er kannte war je da gewesen. Genau deshalb reiste Autor Konstantin Arnold nach Algerien. Literarisch fasst er seine ernüchternden Eindrücke in Bilder aus Worten, "Algerien ist ein geschlagenes Land, mit geschlagenen Menschen."
Fortschritt auf Schiene: Als Österreich auf den Zug aufsprang
Was für uns heute die Digitalisierung ist, war im 19. Jahrhundert die Industrialisierung und mit ihr die Erfindung der Eisenbahn. Presse Historiker Günter Haller im Interview über die Entwicklung der Zugfahrt in Österreich und Autor Jaroslav Rudiš mit einem literarischen Blick auf die einstige Franz-Josephs-Bahn-Strecke.
Markus Hengstschläger über "Synthetische Biologie": Embryos ohne Befruchtung gezeugt - könnten Mütter obsolet werden?
Seitdem 1978 das erste Retortenbaby geboren wurde, hat sich die Reproduktionsmedizin enorm weiterentwickelt. Kommt als nächstes der synthetische Mensch? Vorsitzender der Bioethikkommission Markus Hengstschläger über Forschung, die an die denkbarsten, menschlichen Grenzen stößt.
Ewald Nowotny: Warum wir Banken retten - und nicht den kleinen Kaufmann?
Wie weit muss man Banken regulieren, und wann schießt man übers Ziel hinaus? Wie kann verhindert werden, dass Manager zu hohe Risiken eingehen? Ewald Nowotny, der ehemalige Gouverneur der Österreichischen Nationalbank über Lehren aus verschiedenen Finanzkrisen.
Vorsitzende des Rates für Robotik und KI: Wie steht es um unsere Arbeit, wenn wir Maschinen vertrauen?
Wir unterstellen Algorithmen gern, sie seien objektiver als Menschen. Doch dabei gibt es ein Problem: Wenn wir sie nutzen sinkt unser Verantwortungsgefühl. TU Wien Professorin Sabine T. Köszegi über ein Thema, das aktueller gar nicht sein könnte.
Egyd Gstättner frei nach Bachmann: "..unsere Regierungstrottel, die das hätten kommen sehen müssen."
Egyd Gstättner nimmt sich kein Blatt vor dem Mund, wenn er die österreichische Literatur verteidigt und ihren Platz in der Weltgeschichte nicht als „regional“ verkommen sehen will. Neben Germanistikintstituten fordert er „Austriazisitkinstitute“ an allen heimischen Universitäten.
Monika Helfer: "Diskret ist Schreiben nie"
Wenn Autorin Monika Helfer übers Schreiben schreibt, dann ist gewiss, dass die Worte eine eigene Melodie bekommen. Aus vollem Herzen skizziert Sie in Ihrem Essay aus dem Spectrum Ihr Leben, Ihre Lieben und was Sie am Texten bewegt.
Sofia Andruchowytsch: Extreme Lust in Zeiten des Krieges
„Vor dem Krieg habe ich niemals solche Orgasmen gehabt!“ Die ukrainische Autorin Sofia Andruchowytsch widmet Ihren Essay einem Tabuthema: Sex in Zeiten des Krieges. Man sollte vielleicht nicht laut darüber sprechen, doch Protagonistin Yulia lebt im Kiew der Kriegswirren, Extreme beherrschen den Alltag.
Fastenbrechen und Feiern: Sind wir seit jeher dem Rausch verpflichtet?
Besungen, bespielt oder rituell aufbereitet gehören besonderen Feiern quer durch die Geschichte zur Menschheit. In dieser Folge erklärt Karl Gaulhofer wie und warum sich der Alkoholkonsum im Laufe der Jahrhunderte veränderte und Studiogast Thomas Kramar bespricht den Rausch kulturgeschichtlich.
Stella Schuhmacher über Hamantaschen, Matzenbrot und Charoset
Aus Sicht zweier New Yorker Mädchen beschreibt Autorin Stella Schuhmacher zwei wichtige jüdische Feste des Frühlings: Purim und Passah. Ein Vielzahl an Riten, Gebeten und Geschenken warten dabei auf die Kinder und Erwachsenen.
Radek Knapp als Marktstandler: Wenn der Autor Äpfel verkauft
Seit der Autor Obst verkauft, steht er täglich im Freien und atmet Luft ein, die nach Lavendel und Majoran duftet. Oder Käse. Drei blasse Biomädchen bieten vegane Karotten an und sind ein bisschen geldgierig. Der Autor ist Radek Knapp und berichtet über seine Horizonterweiterung.
14 Jahre "Presse am Sonntag" über Beziehungen: Texte von Cordula Reyer und Anne-Catherine Simon
Die Jubiläumsausgabe der "Presse am Sonntag" widmet sich allen Arten von Beziehungen. Zum Hören haben wir zwei ganz unterschiedliche Texte für Sie vertont: Cordula Reyer über ihre Verbindung zur Stadt Los Angeles und Anne-Catherine Simon nähert sich dem Thema mit einem Blick auf unsere Gesellschaft.
„Die Zeitung platzt aus allen Nähten“: 14 Jahre "Presse am Sonntag" mit Lila und Karl Schwarzenberg
Die „Presse am Sonntag" feiert ihren 14. Geburtstag und wie üblich legen wir dafür die Zeitung in die Hände von spannenden Gast-Chefredakteuren. Heuer sind das Tschechiens Ex-Außenminister Karl Schwarzenberg und seine Tochter, die Filmemacherin Lila Schwarzenberg.
Die Zeitung, die diesen Sonntag erscheinen wird, steht heuer ganz unter dem Motto Beziehungen. Und zwar in jeder Hinsicht: zwischen Me
Autor und Lehrer Hannes Eichsteininger über Lernen und Schummeln in Zeiten von ChatGPT
Der Chatbot kann Erlebnisaufsätze formulieren, Referate schreiben oder Gedichte – nach einigen Versuchen sind die Ergebnisse so täuschend echt, dass Lehrer darauf hereinfallen. Die Art, wie früher geschummelt wurde, hält der Chatbot dagegen für verwerflich – Hannes Eichsteininger hat ihn gefragt.
Patrick Holzapfel über Fabelwesen: Zwischen Traum, Wirklichkeit und Verschwörung
Tatzelwurm, Fangga, Bluatschink, Basilisk oder Donaunixe: Österreich wird bevölkert von sogenannten Kryptiden, also Lebewesen, die es laut wissenschaftlicher Erkenntnis nicht oder nicht mehr gibt. Autor Patrick Holzapfel geht auf Spurensuche.
Bettina Balàka: Mit einer Prise Humor über wechselhafte Jahre
Falten, Schuheinlagen und Hyaloroninjektionen - normale Gesprächsthemen eines Maturatreffens im mittleren Alter. Die Lehrer sind meist schon tot, doch was wurde aus den ehemaligen Schülerinnen? Autorin Bettina Balàka über einen vielschichtigen Lebensabschnitt.
Jana Volkmann: Sehen Sie Ihren Hund auch manchmal träumen?
Neue Erkenntnisse besagen: Träumen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht allein Menschensache, auch Tiere verarbeiten im Schlaf. Wie und auf welche Art erläutert Autorin Jana Volkmann anhand von verschiedensten Studien und Forschungen.
Wolfgang Böhm über seine Mutter, die den Praterwal erschuf
Anfang der 50er Jahre kreierte Maria Benke den berühmten Praterwal. Ab Ende des Jahres wird er als größtes Dauerobjekt im neuen Wien-Museum zu besichtigen sein. Ihr Sohn, Presse Autor Wolfgang Böhm mit einer Hommage an dieses besondere Objekt.











